1454

Die Markgrafenmühle wird in einer Urkunde des Markgrafen Friedrich von Hohenzollern erwähnt. Dieser Markgraf von Brandenburg war Vorfahr der Preußischen Könige und des deutschen Kaisers. Die Urkunde lautet wie folgt:
„Wir, Friedrich, verleihen auf Bitten unseres Lantvoits zu Lusitz rat u. 1. getr. Otto von Sliwen seiner elichen hußfrauwen Elisabeth als Leibgedinge unser mole, die Marggrawen-Mole genant, ußwendig ein viertel meyl wegs von unser stat Cottbus gelegen, auf Lebenszeit“.

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1555

Markgraf Johann I. von Hohenzollern erläßt eine neue Mühlenordnung. Von nun an müssen alle Bauern aus Leuthen, Hänchen, Schorbus, Illmersdorf, Straußdorf, Oßnigk, Rehnsdorf, Klinge, Tranitz, Grötsch, Gablenz und Raakow ausschließlich die Markgrafenmühle nutzen und die Cottbuser können auch hier ihr Getreide mahlen.

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1798

Der Müller errichtet einen sehr beliebten Schankbetrieb mit einem kleinen Ausschankhäuschen. Die Sommerfrischler wussten das Angebot zu schätzen und so schenkte er in einem Jahr 230 Tonnen Bier aus. Das entspricht heutigen 26335 Litern bzw. 527 heutigen Fässern (1 preußische Tonne = 100 preußische Stof = 114,5 heutige Liter).

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1871

Die Markgrafenmühle wird in das Stadtgebiet der Gemeinde Cottbus eingegliedert.

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1891

Die Getreidemühle brennt bis auf die Grundmauern nieder. 1899 brennt auch die benachbarte Ölmühle ab. Der Wiederaufbau zieht sich bis 1899 hin.

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1899

Das alte Ausschankhäuschen wird durch die heutige Villa ersetzt. Die Markgrafenmühle ist danach weiterhin eines der beliebtesten Ausflugslokale in Cottbus. Das Bürgertum genoss die Idylle und die Erholung mit gutem Bier und gutem Essen.

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1918

Im ersten Weltkrieg herrscht ein umsatzschädliches Tanz- und Vergnügungsverbot, was einen drastischen Umsatzrückgang und einige Betreiberwechsel zur Folge hatte.

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1926

Die Mühle wird, inklusive Restaurant, von der Stadt Cottbus übernommen. Der Müller wandert nach Südamerika aus.

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1945

Im zweiten Weltkrieg dient das Gelände dem Reichsarbeitsdienst, zu dem jeder junge Mann vor dem Wehrdienst, für 6 Monate, eingezogen wurde. Zum Ende des 2. Weltkrieges war die Villa eine Kommandatur für die deutsche Wehrmacht und später für die Sowietischen Offiziere.

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1965

Zu DDR-Zeiten nutzte die Oberflussmeisterei unser Grundstück Wohn und Büro .Nach der Wende übernimmt es das Landeslabor Brandenburg nahtlos mit gleicher Funktion, bis es 2013 verkauft wurde.

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2013

Das Land Brandenburg verkauft das jetzige Pensionsgrundstück an die heutigen Besitzer.

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